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Segler ABC

Das kleine ABC der Seemannssprache und der Segelkunst.

Die Seemannssprache dient der größeren Präzisierung der technischen Begriffe in der Seefahrt. Für den Segler ist es notwendig (und damit oft lebenswichtig), z. B. nicht einfach von einem „Seil“ zu sprechen, sondern es nach Funktion und Art genauer zu bezeichnen, also von „Want“, „Fall“, „Dirk“ oder „Schot“ (oder noch genauer von „Besanwant“, „Fockschot“ usw.) zu sprechen.

Unser kleines Segler ABC soll dazu dienen, schon mal ein klein wenig in die maritime Welt einzuführen. Wenn Du einen Begriff vermisst, kannst Du gern an unserem Segler ABC mitwirken und einen Ausdruck hinzufügen!

 


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Fall

Ein Stück Tauwerk, das zum Hochziehen und Herablassen von Segeln benutzt wird. Fallen gehören wie die Schoten zum "Laufenden Gut" eines Segelschiffes. Ein dreieckiges (Bermuda-) Segel hat nur jeweils ein Fall, das am obersten Punkt, dem Segelkopf angebracht ist, während ein Gaffelsegel zwei Fallen hat, das Klaufall und das Piekfall, mit denen die Gaffel hochgezogen wird.

Das traditionelle Material für Fallen waren Naturfasern wie Hanf oder Sisal, heute werden Fallen meistens aus Polyester gefertigt. Bei größeren Segeln werden zum Teil Stahlseile an Mastwinschen eingesetzt, auf Rennyachten extrem leichte und reckarme Seile aus Kohlefasern.

 


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