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Segler ABC

Das kleine ABC der Seemannssprache und der Segelkunst.

Die Seemannssprache dient der größeren Präzisierung der technischen Begriffe in der Seefahrt. Für den Segler ist es notwendig (und damit oft lebenswichtig), z. B. nicht einfach von einem „Seil“ zu sprechen, sondern es nach Funktion und Art genauer zu bezeichnen, also von „Want“, „Fall“, „Dirk“ oder „Schot“ (oder noch genauer von „Besanwant“, „Fockschot“ usw.) zu sprechen.

Unser kleines Segler ABC soll dazu dienen, schon mal ein klein wenig in die maritime Welt einzuführen. Wenn Du einen Begriff vermisst, kannst Du gern an unserem Segler ABC mitwirken und einen Ausdruck hinzufügen!

 


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Z
Es sind 11 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriff Definition
Z-SchlagLauf der Kardeele bei rechtsgeschlagenem Tauwerk, in Anlehnung an den Schrägstrich in einem Z.
 
ZeisingAuch Seising. Kurze Bändsel, Segeltuchstreifen, Tauende, kurzes Tau mit denen die geborgenen Segel zusammengebunden werden
 
Zeitunterschied - difference of timeIn Zeitmaßen ausgedrückter Längenunterschied zwischen zwei Orten, der bei ostwärtigen Kursen zu addieren, bei westwärtigen zu substrahieren ist. Dabei zählt 1 h = 15° Länge, 1 min = 15' Länge, 1° = 4 min etc.
 
ZeitzeichenVon Rundfunksendern ausgestrahlte Signale, die jeweils zur vollen Stunde die Zonenzeit zur Chronometerkontrolle oder zum Einstellen der Borduhren geben. Angaben über Zeitzeichen enthalten der Nautische Funkdienst und der Yachtfunkdienst.
 
Zenit - zenithDer genau senkrecht über dem Beobachter liegende höchste Punkt der Himmelskugel. Der andere Endpunkt des vom Beobachter zum Erdmittelpunkt gefällten Lotes heißt Nadir.
 
ZiehscheinAbschlagszahlung in der Kauffahrteischifffahrt. Der Reeder ist auf Verlangen des Besatzungsmitgliedes verpflichtet, am fünfzehnten und am letzten Tage eines Monats Abschlagzahlungen bis zu insgesamt fünfundsiebzig vom Hundert der Netto-Bezüge des Besatzungsmitgliedes an die von diesem bezeichneten Familienangehörigen oder eine andere von ihm bezeichnete Person zu leisten.
 
Zubringer-RegattaEine Seewettfahrt, die für die Teilnehmer an einer Hochseeregatta ausgeschrieben wird, um die Anfahrt mit Wettfahrtcharakter zu gestalten. Eine bekannte deutsche Zubringer-Regatta ist das Feuerschiff-Rennen von Flensburg.
 
zuhaltenDen Kurs auf einen bestimmten Punkt nehmen
 
zurrenFestbinden, auf Deck festbinden, ein Boot festzurren.
 
Zweimaster - twomasterAls Segelschiff eine Brigg und eine Brigantine, auch Schonerbrigg genannt, sowie ein Zweimastschoner. Auf das Rigg einer Yacht bezogen spricht man von einem Schoner, wenn der kürzere von beiden Masten als Fockmast vorlich vom Großmast steht, und von einer Yawl, wenn der kürzere Mast oder Besanmast achterlich vom längeren Großmast steht.
 
ZwischendeckWohndeck auf Passagierdampfern für Passagiere, zumeist unvermögende Auswanderer. Ursprünglich das Deck mit geringer lichter Höhe, das wahlweise für Fracht, Viehtransporte oder für Unterkünfte von Billigpassagieren genutzt wurde.
 


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