Segler ABC |
Das kleine ABC der Seemannssprache und der Segelkunst.
Die Seemannssprache dient der größeren Präzisierung der technischen
Begriffe in der Seefahrt. Für den Segler ist es notwendig (und damit
oft lebenswichtig), z. B. nicht einfach von einem „Seil“ zu sprechen,
sondern es nach Funktion und Art genauer zu bezeichnen, also von
„Want“, „Fall“, „Dirk“ oder „Schot“ (oder noch genauer von „Besanwant“,
„Fockschot“ usw.) zu sprechen.
Unser kleines Segler ABC soll dazu dienen, schon mal ein klein wenig
in die maritime Welt einzuführen. Wenn Du einen Begriff vermisst,
kannst Du gern an unserem Segler ABC mitwirken und einen Ausdruck
hinzufügen!
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| Es sind 3 Einträge im Glossar. |
| Seiten: 1 |
| querab - abeam, abreast | Richtungsangabe für eine Seitenpeilung von 90° 8' (90 Grad 8 Minuten) von vorn oder achtern und eine waagerechte Richtung senkrecht zur Längsschiffsrichtung. Ein Objekt peilt man quer oder dwars, z.B. an Steuerboard.
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| querschiffs - athwart ship | In einer Linie senkrecht zur Längsschiffsrichtung oder Kielrichtung, im rechten Winkel zu längsschiffs. Immer innerhalb des Rumpfes oder an Deck verstanden und von querab zu unterscheiden.
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| querschlagen - to broach to | Durch Fehler des Rudergängers oder die Gewalt der nachlaufenden See bei achterlichem Wind verursachtes Anluven, das immer mit extremer Krängung verbunden ist. Dabei kann das Boot im Wellental breitseits durch den nachfolgenden Brecher vollschlagen, kentern oder über Kopf gehen, wenn es nicht nur den Mast bricht.
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Glossary V2.0 |