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Segler ABC

Das kleine ABC der Seemannssprache und der Segelkunst.

Die Seemannssprache dient der größeren Präzisierung der technischen Begriffe in der Seefahrt. Für den Segler ist es notwendig (und damit oft lebenswichtig), z. B. nicht einfach von einem „Seil“ zu sprechen, sondern es nach Funktion und Art genauer zu bezeichnen, also von „Want“, „Fall“, „Dirk“ oder „Schot“ (oder noch genauer von „Besanwant“, „Fockschot“ usw.) zu sprechen.

Unser kleines Segler ABC soll dazu dienen, schon mal ein klein wenig in die maritime Welt einzuführen. Wenn Du einen Begriff vermisst, kannst Du gern an unserem Segler ABC mitwirken und einen Ausdruck hinzufügen!

 


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H
Es sind 14 Einträge im Glossar.
Seiten: 1
Begriff Definition
Hacke - rudder shoeDas achtere untere Ende eines Kiels oder einer Kielflosse, weil hier ein Festruder sein unteres Lager findet das bei Berührung gegen Beschädigungen geschützt wird.
 
HakenreffMethode zum Reffen, bei der ein durch Gatchen auf einer Reffleiste verlaufendes Ende, das am Vorliek wie am Achterliek des Segels angeschlagen ist, nach dem entsprechenden Fieren des Segels über Reffhaken beidseits des Grossbaumes gehängt wird und damit das Unterliek des gerefften Segels hält.
 
Halber Schlag - half hitchDer einfachste Knoten, der aus einem Rundtörn des Tampens um die eigene feste Part besteht. Zieht er sich allein fest, ist er ein simpler Stopperknoten.
 
Halber Wind - wind abeamEin auf die Windachse des atmosphärischen Windes bezogener Kurs, der weder nach Luv noch nach Lee führt und damit halbwinds verläuft.
 
Hals - tackDer Hals eines Segels: Bei den heute üblichen Schratsegeln auf Jollen und Yachten die vordere untere Ecke des Segels, wo sich Unterliek und Vorliek treffen.
 
Halsen - gybing, jibingDas Wechseln der Windseite bei achterlichem Wind, das im Gegensatz zum einfachen Schiften immer mit einer Kursänderung verbunden ist.
 
Hauptabmessung - principal dimensionsDie wichtigsten Werte, die für die Grösse und Leistung eines Bootes angegeben werden müssen. Hier sind Grössen wie Lüa (Länge über alles), Büa (Breite über alles), LWL (Länge in der Wasserlinie), BWL (Breite in der Wasserlinie), Segelfläche, Gewicht (Eigengewicht des Bootes), Ballast, Motor (Art und Leistung / KW (PS)) zu nennen.
 
Hauptsegel - working sailAlle Segel, die beim normalen Segeln auf einem Amwindkurs gesetzt werden können und aus Gründen des Richtungsgleichgewichtes gesetzt werden müssen, z.B. Grosssegel/Fock.
 
Heck - sternDer hinterste Teil eines Bootes, das Gegenstück zu Bug.
 
heissen, hissen - hoistMit einem Ende oder einer Talje einen Gegenstand in die Höhe ziehen, z.B. ein Beiboot an den Davit, eine Flagge an die Saling o.ä. Das entsprechende Kommando: 'Heiss auf!', engl.: 'Hoist!'
 
Hochseeregatta - offshore race

Eine Seewettfahrt für Seekreuzer, die in Ausgleichsklassen nach der IOR-Formel oder ohne Vergütung in Tonnerklassen und auf Kursen segeln, die auf der freien See über Distanzenzwischen 200 sm und ca. 700 sm liegen.

IOR-Formel: Aus der englischen RORC und der amerikanischen CCA-Formel entwickelte und seit 1969 benutzte internationale Ausgleichsformel für seetüchtige Rennyachten.

 
Hochsegel - jib-headed mainsailIm Gegensatz zum Gaffelsegel ein dreieckiges Segel ohne eine Spiere an seinem Oberliek, das an bzw. hinter dem Mast mit einem einzigen Fall gefahren wird.
 
Hochtakelung - jib-headed rigDie Takelung mit Hochsegeln, in der Anfangszeit ihrer Ausbreitung im internationalen Yachtsport nach 1920 auch Marconi-Takelung genannt. Sie löste die Gaffeltakelung ab und verdrängt auch fast vollständig die Luggertakelung.
 
Horizont - horizonDer sichtbare Horizont oder die Kimm ist der Umkreis eines Beobachters, in dem sich Himmel und Erdoberfläche zu berühren scheinen.
 


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